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MitteDeutschland bei “Leipzig spielt” am 07. Februar im Neuen Rathaus

Schon mal vormerken: Am 07. Februar 2015 von 13 bis 19 Uhr werden wir uns im Neuen Rathaus zu “Leipzig spielt” präsentieren. Weiter Informationen gibt es unter: http://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/ferienangebote/familienspielefest/ 

HTWK sozial!

Kommt zum Spieleabend in die Eisengießerei am 26. November 19Uhr

Wir laden euch herzlich ein am 26.11.2014 gemeinsam mit uns das Mehrgenerationen-Brettspiel “MitteDeutschland” kennenzulernen und zuspielen!

 

In gemütlicher Runde im Leipziger Gasthaus “Eisengießerei” werden wir allen Interessierten und Neugierigen das Spiel vorstellen.

 

Also kommt vorbei und spielt mit uns!

 

Eisengießerei Leipzig: http://www.gasthaus-eisengiesserei.de/

MitteDeutschland bei Meißen Fernsehen

Beitrag bei Meißen Fernsehen über unseren Besuch im Rahmen der 14. HTWK-Radtour auf dem Meißener Markt am 08. August 2014.

 

Hier klicken: http://www.meissen-fernsehen.de/nachrichten/Luther_Napoleon_und_Matthias_Roessler-5662.html

“Von Wein bis Schwein”

Ein Professor tourt mit seinen Studenten durch Meißen. Im Gepäck: ein Spiel, in dem hiesige Spezialitäten vorkommen.

Von Christoph Scharf

 

Es gibt Anfängerfragen. Es gibt Fragen für die breite Masse. Und es gibt Fragen auf Profiniveau. Das verkündet Professor Rüdiger Ulrich schon mal, bevor er im Biergarten auf dem Markt die erste Ratekarte zieht. „Welcher Fluss fließt durch Meißen?“ – das kann in der Stadt wohl jedes Kind beantworten. Zumal es mehr als eine richtige Antwort gibt. „Wann wurde die Porzellanmanufaktur gegründet?“ – das ist schon etwas kniffliger. „Wie hießen die drei Fürstenschulen, die Moritz von Sachsen nach der Reformation gründen ließ?“ – das wird zum Fall fürs Bildungsbürgertum.

„Bei diesem Spiel lernt man richtig was“, sagt der 49-Jährige, der an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) unterrichtet. In den vergangenen Jahren hat er mit seinen Studenten und Kollegen das Brettspiel „Mitte Deutschland“ entwickelt. Wirtschaftswissenschaftler waren daran beteiligt, die Fakultät Medien, Spiele-Spezialisten. Entstanden ist eine Art Monopoly – außer dass man nicht von der Badstraße zur Schlossallee vorrückt, sondern auf einem Rundkurs durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Statt Geld zu scheffeln, geht es darum eine von vier Residenzen aufzubauen – Dresden, Leipzig, Erfurt oder Magdeburg.

 

Meißen ist leider nur als ein Zwischenpunkt auf der Route vorgesehen. Hier landet, wer von Dresden aus eine Eins würfelt. Mit der Zwei käme man nach Dippoldiswalde, mit der Drei nach Freiberg. Überall gilt es, Fragen zu beantworten oder Aufgaben zu lösen: Etwa den Fehler auf skizzierten Sehenswürdigkeiten zu entdecken oder Lieder mit lokalem Bezug so zu pfeifen, dass sie für die Mitspieler erkennbar sind. Meißens OB Olaf Raschke (parteilos) probiert eine der Aufgaben aus – und löst sie mit Bravour. Nicht mal zwei Takte muss er pfeifen, da hat einer der zwei Dutzend mitgereisten Leipziger Studenten das Lied schon entschlüsselt: „Der Steigermarsch!“

Trotz des Erfolgs meldete der Oberbürgermeister Verbesserungsbedarf für das Spiel an. Auf die Frage „Für welches kulinarische Produkt ist Meißen bekannt?“ ist nämlich nur der Wein als Antwort vorgesehen. „Aber da gibt es doch noch die Meißner Fummel. Und nicht zu vergessen das Meißner Schwein!“ Professor Ulrich nimmt die Ergänzung gern zur Kenntnis. „Wir wollen das Spiel noch weiter ausbauen!“

Denn nach der fast ausverkaufen Erprobungsserie – es wurden 50Prototypen per Hand angefertigt, die für je 99Euro zu haben waren – ist jetzt eine erste richtige Serie geplant. Mitte September sollen nunmehr 1.000Exemplare in den Handel gehen. Dann kosten sie auch „nur“ noch 79Euro pro Stück, als Einführungspreis sind vorübergehend 69Euro angesetzt. „Für weitere Auflagen laden wir gern Ortskundige aus Mitteldeutschland ein, uns mit Fragen und Antworten zu unterstützen“, sagt der Professor. Dann hätten auch Meißner Fummel und Landschwein eine Chance. Das Handbuch mit den Lösungen ließe sich leicht auf 500Seiten vergrößern.

Eine Änderung gibt es aber jetzt schon: Von den vier hölzernen Spielerfiguren der Null-Serie fliegt eine schon wieder raus. Immerhin stammt Napoleon gar nicht aus Mitteldeutschland, auch wenn er hier deutliche Spuren hinterließ. Goethe, August der Starke und Luther dürfen bleiben – und werden des Geschlechterproporzes wegen durch Elisabeth von Thüringen ergänzt.

Diesen Namen sollte man schon gehört haben, wenn man es bei „Mitte Deutschland“ weit bringen will. Aber falls man an Fragen scheitert, hilft das Lösungsbuch – so auch mit den Namen der drei Fürstenschulen: Schulpforta, St.Afra und St.Augustin. „Bei welchem anderen Spiel erlebt man nach drei Stunden einen Quantensprung beim Wissen zur Region?“, fragt Professor Ulrich. Dann radelt er mit seinen Studenten weiter – zur nächsten Station.

 

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/von-wein-bis-schwein-2901079.html

MitteDeutschland macht Schlagzeilen

Student! Leipziger Hochschulzeitung (Artikel vom 24.07.2014)

Leipziger Volkszeitung (Artikel vom 03. Juli 2014)

mephisto 97.6 (Beitrag vom 15. Mai 2014)

Freie Presse Chemnitz (Artikel vom 16. Mai 2014)

Premiere erfolgreich gemeistert!

Über 60 neugierige und spielebegeisterte Menschen sind unserer Einladung gefolgt, um mehr über die Spieleneuheit aus Leipzig zu erfahren. Nach der enthusiastischen Eröffnungsrede von Professor Ulrich und ein paar Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte Mitte Deutschlands folgte direkt der Einstieg in die Materie. Anhand der Computersimulation und einer ersten “Proberunde” mit dem Publikum wurden die Spielregeln anschaulich erklärt. Danach folgte der wohl für alle Beteiligten spannenste Teil der Veranstaltung. Das Spiel durfte nun endlich einmal selber ausprobiert werden. An mehreren Spielestationen haben sich Teams von Jung bis Alt zusammengefunden, um gemeinsam zu spielen und ihr Wissen über die Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu testen. Neben dem Spaß am Spielen gab es zur Premiere von Mitte Deutschland noch einen zusätzlichen Anreiz. Für den Gewinner der Spielrunde gab es ein exklusives Exemplar unserer Auflage Null  geschenkt. Bei Häppchen und Getränken konnten alle Teilnehmer den Abend mit anregenden Unterhaltungen rund um das Spiel ausklingen lassen.

Wir laden Sie ein: Auftaktveranstaltung

Mehrgenerationenspiel “Mittedeutschland”
HTWK Leipzig stellt an der Hochschule entwickeltes Gesellschaftsspiel vor

 

Am 15. Mai 2014 stellt die Hochschule für Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) das Mehrgenerationenspiel “Mittedeutschland” der Öffentlichkeit vor, das in engagierter Arbeit an der Hochschule entwickelt worden ist. Interessierte sind ab 15 Uhr herzlich in Raum 415 des Lipsius-Baus, Karl-Liebknecht-Straße 145, 04277 Leipzig, eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Bereits vor fünf Jahren entstand die Idee zum Spiel. Dahinter steht der Gedanke, spielerisch die regionale Identität zu stärken und Wissen über die Region zu vermitteln. “Mitteldeutschland war schon früher ein Innovationsstandort; zahlreiche Erfindungen wurden hier getätigt. Ich denke da beispielsweise an den Automobilbau in Eisenach und Zwickau oder die optische Industrie in Jena. Mit dem Spiel ‘Mittedeutschland’ möchten wir das Bewusstsein für die Geschichte und Tradition der Region stärken”, erzählt Prof. Rüdiger Ulrich, der geistige Vater des Spiels, von seiner Idee und ergänzt: “Es soll durchaus auch als Anregung dienen, Mitteldeutschland bei Reisen und Ausflügen selbst neu oder erneut zu erkunden.”

 

Gespielt wird – je nach Gruppengröße von zwei bis 20 Spielern – einzeln oder in Teams. Die Spieler beantworten auf 200 Karten festgehaltene Fragen zu Natur, Geschichte, Kultur sowie Wirtschaft und Technik Mitteldeutschlands. Zudem gibt es Gemeinschaftskarten, deren Aufgaben und Aktionen vom Singen von Volksliedern über das Erraten von Mundarten bis zum Erkennen regionaler Sehenswürdigkeiten anhand von Silhouetten reichen. “Alles ist darauf angelegt, die Menschen beim Spielen miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Die spielerische Beschäftigung mit ihrer Region weckt sicher zahlreiche Erinnerungen und selbst Erlebtes kann miteinander geteilt werden”, so Rüdiger Ulrich, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften.
Viel Arbeit steckt in der Vorbereitung: Rund vier Jahre lang sammelte er, unterstützt von zahlreichen engagierten Studierenden, Fakten und hinterlegte diese in einer Datenbank. Ein Teil findet sich nun auf den Fragekarten wieder. “Wir trugen Daten zu Sehenswürdigkeiten zusammen und recherchierten beispielweise bei Heimatvereinen, so dass sich nebenbei eine schöne Vernetzung unserer Hochschule in die Region ergab”, blickt Rüdiger Ulrich zurück.

 

Seit September 2013 arbeitete das Team um Rüdiger Ulrich intensiv an der Umsetzung des Spiels: Das Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mitsamt seinen Städten und Flüssen umfassende Spielfeld wurde entworfen, Spielfiguren entwickelt, das Begleitheft erarbeitet. Die erste, 50 Exemplare umfassende Auflage des zum Großteil hochwertig in Handarbeit hergestellten Spieles ist bereits produziert – ein Beispiel für gute Vernetzung. So wurden Karten und Boxen beispielsweise an der Fakultät Medien geplottet.

Alles in Handarbeit!

Endlich ist es geschafft!

Die ersten 50 Exemplare unseres Spiels sind fertig. In mühevoller Handarbeit, mit viel Fleiß und jeder Menge Liebe zum Detail haben wir die Version 0 schließlich vollendet.

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